In Sachsen hat sich rechte Queerfeindlichkeit laut einer aktuellen Studie mittlerweile verstetigt. Die Studie „Sichtbarkeit und Sicherheit“ von der Agentur für Aufklärung und Demokratie in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Sachsen, Weiterdenken und der Roxa Luxemburg Stiftung.
Für die Studie wurden 2701 ausgefüllte Fragebögen bei allen Pride Events in Sachsen gesammelt und ausgewertet.

Die Studie zeigt: Es kam letztes Jahr bei allen 17 Pride Veranstaltungen in Sachsen zu Beleidigungen, sowie zu körperlichen Übergriffen durch die rechten Gegenmobilisierungen bei 12 Veranstaltungen.
Insgesamt zählt die Studie 755 Fälle von Beleidigungen und 55 Fälle von körperlicher Gewalt im unmittelbaren Kontext von Pride Veranstaltungen.
Die Realität in Sachsen ist alarmierend: Queere Sicherheit ist unter enormen Druck in Sachsen. Anfeindungen, Bedrohungen und organisierte Gegenproteste sind leider Realität von queeren Veranstaltungen und Queere Menschen erleben täglich Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalt.
Die Studie geht in die nächste Runde
Auch 2026 werden wieder Daten gesammelt. Die neue Erhebungsrunde startet diese Woche mit dem CSD in Stollberg. Auch du kannst helfen, indem du Menschen auf die Studie aufmerksam machst und diese bewirbst. Wenn du mehr wissen willst, wie du die Erhebungsrunde 2026 unterstützen kannst, dann klicke hier.
