Die Fallzahlen der Opferhilfe sind auf Höchststand: Wegschauen ist keine Option!

Die Zahl der Ratsuchenden beim Opferhilfe e. V. steigt, gleichzeitig wird aber beim Personal gekürzt – das hat meine kleine Anfrage ergeben.
“Schutz und Unterstützung für Opfer von Gewalt dürfen nicht vom Wohnort abhängen, sondern müssen überall in Sachsen erreichbar sein”
Zudem gibt es aktuell keine Beratungsstellen in den Landkreisen Mittelsachsen, Leipzig und Nordsachsen. Die Folgen sind längere Wartezeiten für Betroffene und eine wachsende Belastung für die Beschäftigten. Dabei brauchen Betroffene schnelle und verlässliche Unterstützung statt Wartelisten.
Unsere Forderung ist daher klar: Den gestiegenen Fallzahlen muss im nächsten Haushalt Rechnung getragen werden, damit zusätzliche Fachkräfte eingestellt und die regionalen Beratungslücken geschlossen werden können.
