Die Besuche und Begegnungen bei so einer Tour, sind immer sehr bereichernd für mich, da ich dann konkrete Einblicke und Erfahrungen aus der Praxis kennenlernen und mitnehmen kann.
Weiter ging es dann zur Burg Schönfels, wo mir Mitarbeitende vom Museum und dem Förderverein eine Führung durch die Burg und das Museum gegeben haben.
Zum Abschluss des Tages habe ich noch den Verein Fortschritt-Vision-Diskurs e.V. in Zwickau besucht. Wir haben uns ausgetauscht über ihre langjährige Vereinsarbeit in Sachsen aber auch deutschlandweit und in Europa. Der Verein setzt sich für die Stärkung der demokratischen Kultur, gesellschaftlichen Teilhabe und Jugendbildung ein und führt u.a. auch Jugendaustausche mit Frankreich durch. Ich finde es immer wieder beeindruckend mit jungen engagierten Menschen über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.











Am zweiten Tag der Sommertour bin ich ins Vogtland gefahren, wo ich mich als erstes mit der Servicestelle BNE beim Natur- und Umweltzentrum getroffen habe.
Weiter ging es in das Grüne Büro nach Plauen, wo ich zum Austausch mit dem Holzkraftwerk e.V. verabredet war. Sie bieten Workshops für FLINTA*s an, zum Beispiel Schnitzen mit der Kettensäge oder auch zur Dachkonstruktion. Der Verein setzt sich für Emanzipation in Kunst und Handwerk ein und setzt dabei auf Wissensvermittlung und und Erfahrungsaustausch.
Beteiligung ist ein wichtiges Thema für mich und deswegen war ich auch sehr auf meinen Besuch in Oelsnitz gespannt. Hier wird mit Hilfe von Beteiligung versucht mehr Verkehrssicherheit zu schaffen. Dabei geht es um eine Straße welche 2 Ortsteile miteinander verbindet und aufgrund eines fehlenden Rad- und Fußwegs sowie engen Kurven für Radfahrende, Fußgänger*innen und vor allem Kinder sehr gefährlich ist. Das Beteiligungsprojekt soll helfen Lösungen für mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmende zu finden.
Zum Tagesabschluss habe ich noch zum feministischen Kneipenquiz in Plauen eingeladen. Zusammen haben wir über das erste Frauenwahlrecht geknobelt, aber auch auf feministische Erfolge der letzten Jahre geschaut. Falls du auch Lust auf ein feministisches Kneipenquiz hast, dann schreib mir gerne 🙂














Am Mittwoch ging es für mich ins Erzgebirge, wo ich mich als erstes mit dem Team der Interventions- und Koordinierungsstelle in Schwarzenberg getroffen habe. Sie haben mir nicht nur von ihrer wichtigen Arbeit berichtet, sondern mir auch Einblicke in aktuelle Herausfordeurngen geschildert.
Von 2022 bis 2024 was das Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V. ein Ort der Demokratie. Ihr Ziel ist es Räume zu schaffen, in denen Bürger*innen diskutieren, planen und ihre Region selbst gestalten können. Sie sind außerdem gemeinsam mit dem Verein KulturGüterBahnhof Träger für die Entwicklung des KulturGüterBahnhofs. Bei meinem Besuch auf der Sommertour konnte ich mich mit den Projektverantwortlichen über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte austauschen. Aktuell wird der Bahnhof noch saniert und dann 2027 für die Landesgartenschau genutzt. Währenddessen wird schon fleißig an im oberen Stockwerk weitergearbeitet. Hier entstehen u.a. Vereinsräume aber auch Büros. Die Ideen für die Entwicklung des KulturGüterBahnhofs sind bei einem Beteiligungsprojekt entstanden, wo eine gemeinsame Vision für das Gebäude erarbeitet wurde. Nach der Landesgartenschau soll hier ein Ort für Kultur, Begegnung und Engagement entstehen.
„The voice of – Zukunft nur mit uns“ – das ist der Name von einem Kinder- und Jugendbeteiligungsprojekt in Zwönitz. Im Austausch mit dem Kinder- und Jugendring, dem flexiblen Jugendmanagement und der Projektverantwortlichen wurde mir das Projekt vorgestellt und wir haben uns über Jugendarbeit im Erzgebirge ausgetauscht. Ziel des Projekts ist es die Jugendbeteiligung nachhaltig zu stärken, indem geeignete Verfahren der Kinder- und Jugendbeteiligung entwickelt werden und diese auch in die Vereinsstrukturen integriert werden.















Am letzten Tag meiner Sommertour war ich nochmal in Zwickau unterwegs und habe als erstes Sara Linke in ihrem Atelier besucht. Ich kenne sie schon seit 2022, da ich ihr damals den Gründerinnenpreis übergeben durfte. Seitdem ist viel passiert und es war sehr schön sie in ihrem neuen Atelier zu besuchen. Direkt gegenüber von ihrem Atelier ist außerdem vor Kurzem die Liebeswand entstanden, ein Projekt welches sie selbst initiiert hat. Die Wand besteht aus vielen selbst gestalteten bunten Fließen von Zwickauer*innen, welche ihre Liebesgeschichten erzählen.
Endlich geht´s los und der Bahnhofsvorplatz wird neu und barrierefrei gestaltet. Deshalb ging es weiter zum Bahnhofsvorplatz, denn hier wurde feierlich der Start der Bauarbeiten mit einem Spatenstich eingeweiht.
Zukünftig sollen Straßenbahn, Bus, Fahrrad, Fußverkehr sowie Parkplätze für Räder und Autos hier besser zusammenfinden.
Die Projektmitarbeitende der Zukunftsregion Zwickau habe ich im Geyerhaus in Langenweißbach getroffen. Das Umgebindehaus wurde von dem Förderverein durch die Förderung der Zukunftsregion und europäischen sowie Landesmitten saniert. Ein weiteres Projekt der Zukunftsregion Zwickau ist das Projekt „DenkMal!“ welches ein gemeinsames Projekt mit der LEADER Region Westerzgebirge ist. Das Projekt erinnert an den Todesmarsch von Mülsen nach Eibenstock im April 1945.
Zum Abschluss meiner Sommertour habe ich zusammen mit Claudia Maicher die Kunstsammlungen Zwickau besucht. Bis die Sanierung des Museumsgebäudes abgeschlossen ist, haben die Sammlungen ihr Zuhause in der Domhofgalerie gefunden. Wir haben nicht nur einen Einblick in die Ausstellung bekommen, sondern auch einen Blick in die Zukunft geworfen und über die Neugestaltung des Museums nach der Sanierung gesprochen. Die Ausstellung kann aufgrund der Räumlichkeiten aktuell nur einen kleinen Teil des Museumsbestands zeigen, aber vor allem durch die besondere Raumgestaltung ist es eine Empfehlung nicht nur für Kunstinteressierte.












